Allgemeine Hinweise zur Schimmelsanierung

Bei allen Sanierungsmaßnahmen gilt: wenn die Ursache des Pilzbefalls nicht behoben ist und betroffenes poröses Material nicht gründlich entfernt wird, kommt der Schimmelpilz immer wieder. Schimmel-Spray kann den Befall nur kurzfristig und oberflächlich inaktivieren.

 

 

Verschaffen Sie sich einen Überblick: Wie groß sind die befallenen Stellen?

 

Befallausmaß

Maßnahmen

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Geringer, oberflächlicher Befall

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(Fläche kleiner ca. 20 cm²)

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Geringes Risiko, der Befall kann selbst entfernt werden (nicht aber durch Allergiker! Handschuhe! Nach einigen Wochen durch Oberflächenproben kontrollieren lassen!

Mittlerer Befall, oberflächliche Ausdehnung bis ca. ein halber Quadratmeter, tiefere Schichten sind nur lokal begrenzt betroffen

Freisetzung von Pilzbestandteilen verhindern. Möglichst bald die Ursache ermitteln und von einem Fachbetrieb sanieren lassen

Großflächige Ausdehnung, auch tiefere Schichten können betroffen sein

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Unmittelbarer Handlungsbedarf, staubdichte Abschottung des Raumes, Nutzung einschränken, kurzfristige Ursachenermittlung und Sanierung durch einen Fachbetrieb!

Quelle: Schimmelpilzleitfaden, Umweltbundesamt 2002

 

 Sollte der Feuchteschaden schon länger andauern, muss das möglicherweise konterminierte Material (z.B. Tapete und Putz) vor der Trocknung auch in tieferen Schichten gründlich entfernt werden, da sonst mit einer starken Freisetzung von einatembaren Pilzsporen im Staub zu rechnen ist und auch andere Räume kontaminiert werden können.

 Oberflächlicher Befall auf glatten Flächen (Kunststoffe, Metalle u.a.) kann durch intensive feuchte Reinigung entfernt werden.

 Nach der Sanierung ist eine gründliche Feinreinigung mittels Feuchtwischen aller glatten Oberflächen und Staubsaugen (mit Reinraum-Filter, z.B. HEPA-Filter) durchzuführen. Textilien sollten gewaschen werden, bei direktem befall müssen sie ?ebenso wie poröses Material- entsorgt werden. Kotrollmessungen sind ca.  2-3 Wochen später durchzuführen

 


Allgemeine Hinweise zur Schimmelvermeidung:

Die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung von Pilzen in der Wohnung ist das richtige Lüften und die richtige Luftfeuchtigkeit. Häufige Querlüftung, vor allem nach dem Kochen,

 

Bad- oder längerer Raumnutzung (Schlafzimmer) ist die ideale Lüftungsart, um verbrauchte und feuchte Raumluft durch trockene Frischluft zu ersetzen. Danach wieder ausreichend heizen! Bei Mobiliar an der Außenwand sollte mindestens ein Abstand von 5 cm eingehalten werden, um eine ausreichende Hinterlüftung zu gewährleisten.

 

Die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung von Pilzen in der Wohnung ist das richtige Lüften und die richtige Luftfeuchtigkeit. Häufige Querlüftung, vor allem nach dem Kochen,

 

Bad- oder längerer Raumnutzung (Schlafzimmer) ist die ideale Lüftungsart, um verbrauchte und feuchte Raumluft durch trockene Frischluft zu ersetzen. Danach wieder ausreichend heizen! Bei Mobiliar an der Außenwand sollte mindestens ein Abstand von 5 cm eingehalten werden, um eine ausreichende Hinterlüftung zu gewährleisten.

 

 

Vorbeugend sollten Baumaterialien eingesetzt werden, die das Wachstum von Schimmel nicht fördern und wasserdampfdurchlässig sind (z.B. alkalischen Kalkputz statt Gips- oder Zementputz und mineralische Silikatanstriche statt der üblichen Latexfarben, keine Tapeten, große Möbel oder Innenverkleidungen an kühlen Außenwänden).