Energieberatung



Vorgehensweise einer Energieberatung:

 

Eine Energieeinsparberatung beginnt wie bei der Datenaufnahme zum erstellen  mit eines Energieausweises mit einer Objektbegehung und anschließender Datenaufnahme.

Hierbei wird im Gegensatz zum Energieausweis sehr konkret auf die Nutzungsgewohnheiten der Bewohner eingegangen.

Die Vorgehensweise regelt die Richtlinie über die Förderung der Beratung zur sparsamen und rationellen Energieverwendung. Als Ergebnis erwartet der Auftraggeber sehr konkrete Vorschläge zur energetischen Modernisierung seiner Immobilie.


zur Aufnahme des Ist-Zustandes

  • Beschreibung des Gebäudesmit den baulichen Besonderheiten inkl. fotografischer Darstellung aller Gebäudeseiten 
  • Beschreibung des allgemeinen und wärmetechnischen Zustandes des Gebäudes
  • Ausweisung wesentlicher bisher getätigten wärmetechnischen Investitionen
  • Erfassung und Ausweisung der Wärmebrücken
  • Erfassung und Ausweisung der unkontrollierten Lüftungswärmeverluste
  • Beschreibung des Heiz- und Lüftungsverhaltens (Gewohnheiten) der Bewohner 
  • Ausweisung der zu beheizenden Gebäudefläche und des Gebäudevolumens
  • Wärmeschutztechnische Einstufung der Gebäudehülle zur EnEV mit Gegenüberstellung zu den Mindestanforderungen der EnEV und eines Passivhauses
  • Beschreibung des Zustandes der Heizungsanlage
  • Beschreibung der Art der Warmwasserbereitung, des Zustandes und der Größe des Warmwasser-Speichers mit seinen Schwachstellen
  • Tabellarische Ausweisung der Energiebilanz des Ist-Zustandes in kWh/a
  • Erfassung und Ausweisung des Energieverbrauches mit Angabe der aktuellen Energiepreise für 1kWh

zu den Vorschlägen für Energiesparmaßnahmen


Kfw erhöht die Anforderungen an Energieberater

<h1 class="csc-firstHeader">KfW erhöht Anforderungen für Sachverständige</h1>

Als Sachverständige für die KfW-Programme Energieeffizient Bauen und Sanieren sind bislang Energieberater zugelassen, die entweder nach § 21 EnEV2009 ausstellungsberechtigt oder für die Bundesprogramme "Energieeffizient Bauen und Sanieren" in der Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes (www.energie-effizienz-experten.de) zugelassen sind. Die KfW erhöht nun die Anforderungen.

Ab dem 01. Juni 2013 werden für eine Förderung im Programm Energieeffizient Sanieren ? Baubegleitungszuschuss (Programm-Nr. 431) nur noch Sachverständige zugelassen, die als Experten in den Kategorien ?Energetische Fachplanung? und ?Baubegleitung? in der Energieeffizienz-Expertenliste eingetragen sind. Diese Regelung gilt für Sanierungsvorhaben, die ab dem 01. Juni 2013 bei der KfW die Investitionsförderung in ?Energieeffizient Sanierung? beantragen. Weiterhin hat die KfW angekündigt, dass eine verbindliche Anwendung der Expertenliste für die KfW-Programme ?Energieeffizient Bauen und Sanieren? voraussichtlich zum 01. Februar 2014 erfolgen wird.

Registrierung in Energieeffizienz-Expertenliste notwendig

Das heißt, dass für KfW-Förderprogramme des energetischen Bauens und Sanierens nur Experten hinzugezogen werden können, die in der Liste registriert sind. Das gilt sowohl für die Kreditvarianten (Programm-Nr. 151/152 und 153), der technischen Bestätigung im Zuschussantrag sowie für den Verwendungsnachweis des Investitionszuschusses im Programm "Energetisch Sanieren" (Programm-Nr. 430). Auch für die erforderliche fachliche Begleitung von KfW-Effizienzhäusern 55 und 40 werden dann die Sachverständigen aus den Kategorien "Energetische Fachplanung" und "Baubegleitung" verbindlich.

Hier die betroffenen Programme im Überblick:

? Programm-Nr. 151/152 Energieeffizient Sanieren ? Kredit: Für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder energetische Einzelmaßnahmen

? Programm-Nr. 153 Energieeffizient Bauen: Für Bau oder Ersterwerb eines neuen KfW-Effizienzhauses

? Programm-Nr. 430 Energieeffizient Sanieren ? Investitionszuschuss: Für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder energetische Einzelmaßnahmen

? Programm-Nr. 431 Energieeffizient Sanieren ? Baubegleitung: Zuschüsse für die energetische Fachplanung und Baubegleitung


Bildnachweis: KfW Bankengruppe/Stephan Sperl